
"Der neue Mokka GSE will den Sport zurück nach Rüsselsheim bringen.“ So lautet das Fazit von der „auto-zeitung“ (Ausgabe 11. November 2025) nach einem Fahrtest bei regnerischen Bedingungen. Diesem Anspruch werde das elektrische Kompakt-SUV voll und ganz gerecht. Der hohe Preis und die überschaubare Reichweite würden jedoch eine gewisse Kompromissbereitschaft erfordern.
Der Sport sei zurück in Rüsselsheim, das sei die Botschaft – und die solle bei jeder Witterung ankommen. Um das Fahrspaß-Versprechen des historischen GSE-Labels einzulösen, habe das Entwicklungsteam dem Kompakt-SUV nicht einfach nur einen besonders starken Elektromotor eingepflanzt. Umfangreiche Modifikationen an Fahrwerk und Lenkung, größere Bremsen mit 380-mm-Scheiben vorn und ein Torsen-Lamellen-Sperrdifferential an der Vorderachse sollen helfen, 207 kW (281 PS) und 345 Nm Drehmoment besonders vergnüglich auf die Straße zu bringen.
„Oder, wie für die erste Testfahrt an diesem Morgen, auf den Rundkurs. Also: Fahrpedal durchdrücken und los. Kurz ringen die optisch übermächtigen 20-Zöller mit spezifischer Michelin Pilot Sport--EV-Bereifung um Grip, dann geht es raus auf die Strecke. Anbremsen vor der ersten Kurve, die Alcon-Bremsen beißen feinfühlig zu. Den bei vielen Elektroautos störenden Übergang vom Rekuperations- zum Bremssystem umgeht der neue Opel Mokka GSE mit gesundem Pragmatismus: Im Fahrmodus "Sport" ist die Rekuperationsfunktion einfach ganz abgeschaltet.
"Wir tauchen ein in die Kehren des ehemaligen Formel 1-Tracks und sind überrascht, wie routiniert das Kompakt-SUV seine 1672 kg in Leichtfüßigkeit verwandelt. Linie wählen mit der direkten, fest abgestimmten Lenkung, dann vom Sperrdifferential vehement aus der Kurve ziehen lassen – weiter gehts. Das verbindlich-agile Fahrverhalten schafft schnell Vertrauen und bleibt jederzeit beherrschbar. Sogar das Heck darf beim Anbremsen mitarbeiten, bis irgendwann dann doch das ESP zur Mäßigung ruft“, heißt es in dem Bericht.
Während draußen der Regen allmählich unentschiedener Wechselhaftigkeit weicht, gehe es im neuen Opel Mokka GSE konstant gemütlich zu. Die bequemen, passgenau geschnittenen Sportsitze würden die Kurven-Performance mit ordentlichem Seitenhalt unterstreichen. Dazu gebe es ab Werk nahezu Vollausstattung, Alcantara auf Sitzen und Türen sowie Sportpedale aus Aluminium. Dass die mächtigen 20-Zoll-Leichtmetallräder mit 225/40 R20 Bereifung ziemlich straff abrollen, liege in der Natur der Sache. Der stärkste Mokka sei kein Freund großer Kompromisse, wie die erste Testfahrt zeige – eine durchaus erfrischende Eigenschaft, über die sich die Person am Steuer im Klaren sein sollte.
„Der Fahrspaß steht im Vordergrund, Reichweite beispielsweise nicht so sehr. So begnügt sich der GSE analog zum konventionellen Mokka Electric mit einer 54-kWh-Batterie. Gemäß WLTP sollen damit bis zu 336 km möglich sein. Wer regelmäßig in den angegebenen 5,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt oder die Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h auskostet, muss naturgemäß mit einem deutlich kleineren Bewegungsradius rechnen“, betont die „auto-zeitung“.
Kompromissfähigkeit verlange Opel auch beim Preis: Mit 47.300 Euro (Stand: November 2025) positioniere sich der Mokka GSE selbstbewusst, wenngleich bis auf die schwarze Motorhaube kaum mehr Optionen in der Preisliste angekreuzt werden müssten.
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- und Stromverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH , Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.
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